Die Hydroxypathie nach Ronald Fischer
Ein Konzept, das den Menschen als Ganzes betrachtet
Unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser – und Wasser ist an nahezu allen Vorgängen in unserem Organismus beteiligt. Es dient nicht nur als Flüssigkeit, sondern ist Bestandteil zahlreicher Stoffwechselprozesse und spielt eine wichtige Rolle beim Transport von Stoffen innerhalb des Körpers.
Genau hier setzt die Idee der Hydroxypathie an.
Ronald Fischer beschreibt Hydroxypathie als ein Konzept, das sich mit dem inneren Milieu des Körpers, dem Säure-Basen-Haushalt und den Bedingungen beschäftigt, unter denen Stoffwechselprozesse ablaufen können. Im Mittelpunkt steht dabei die Vorstellung, dass ein gut reguliertes inneres Milieu eine wichtige Grundlage für sämtliche Prozesse im Körper bildet.
Kurz gesagt: Nicht nur die einzelnen Stoffe sind entscheidend – sondern auch das Milieu, in dem sie wirken.
Was hat Wasser damit zu tun?
Um den Grundgedanken der Hydroxypathie zu verstehen, lohnt es sich einen Blick auf die Eigenschaften von Wasser zu werfen.
Bei einer elektrochemischen Aufbereitung kann Wasser in zwei unterschiedliche Sektionen getrennt werden. In den Büchern von Ronald Fischer werden diese als OH- Wasser und H+ Wasser bezeichnet. Dabei entstehen Wassersektionen mit unterschiedlichen chemischen und elektronischen Eigenschaften.
Diese beiden Seiten lassen sich vereinfacht als zwei Pole betrachten:
Katholyt – die basische Seite
Der Katholyt entspricht im Konzept der Hydroxypathie der OH-Wasser-Sektion. Sie ist durch einen höheren pH-Wert und das Vorhandensein von Hydroxidionen (OH-) gekennzeichnet. Bei dem Konzept der Hydroxypathie repräsentiert diese Wassersektion die basische Seite der Regulation.
Anolyth – die saure Seite:
Der Anolyth entspricht der H‑Wasser-Sektion.
Diese weist im Gegensatz dazu einen niedrigeren pH-Wert und eine höhere Konzentration an Wasserstoffionen bzw. Protonen auf. Im Hydroxypathie-Konzept steht sie für die saure bzw. oxidierte Seite.
Hiermit wird der zentrale Gedanke der Hydroxypathie verständlicher:
Es geht nicht darum, Wasser einfach in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen. Entscheidend ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Eigenschaften.
Zwei Seiten – ein regulierendes Prinzip
Unser Körper verfügt selbst über hochkomplexe Regulationsmechanismen. Dazu gehört unter anderem die Regulation des Säure-Basen-Haushalts.
Im Blut wird beispielsweise der pH-Wert in einem sehr engen Bereich reguliert. Der Körper verfügt dafür über verschiedene Puffersysteme und Regulationsmechanismen.
Die Hydroxypathie betrachtet diesen Zusammenhang aus einer zusätzlichen Perspektive. Sie richtet den Blick auf das Miieu, in welchem Stoffwechsel und Zellprozesse stattfinden, und stellt dabei die beiden entgegengesetzten Eigenschaften von H+ — und OH- — Ionen in den Mittelpunkt.
Dieser Gedanke lässt sich gut mit einer Waage vergleichen:
Auf der einen Seite steht die saure Komponente – auf der anderen Seite die basische.
Ein funktionierendes System braucht nicht nur eine Seite, sondern eine Regulation zwischen beiden.
Anolyth und Katholyt
Sowohl Anolyth als auch Katholyt sind keine zwei beliebigen Wasserprodukte. Sie entstehen bei der elektrochemischen Aufbereitung an unterschiedlichen Elektroden und werden durch eine Trennmembran voneinander getrennt. Dadurch entstehen zwei Wassersektionen mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Im Konzept der Hydroxypathie werden diese unterschiedlichen Eigenschaften gezielt betrachtet:
Der Katholyt repräsentiert die OH- — Seite.
Der Anolyth repräsentiert die H+ — bzw. oxidierte Seite.
Hydroxypathie arbeitet mit zwei Seiten eines Prinzips – nicht mit einer einzigen Wunderlösung.
Das innere Milieu im Mittelpunkt
Ein weiterer elementarer Gedanke der Hydroxypathie ist die Grundregulation.
Ronald Fischer beschreibt Gesundheit dabei als einen Zustand, in dem verschiedene Prozesse des Körpers miteinander in einem regulierten Zusammenspiel stehen. Dazu gehören unter anderem Spannungspotentiale, Stoffwechselprozesse und das wässrige Milieu.
Das Ziel des Konzeptes wird im zweiten Buch als ein möglichst „bioverfügbarer“ Organismus beschrieben – also als ein Organismus, dessen inneres Milieu günstige Voraussetzungen für Stoffwechsel und weitere Prozesse bietet.
Somit verändert sich auch die Perspektive:
Die Frage lautet nicht nur: „Was fehlt meinem Körper?“
Sondern ebenso:
„Unter welchen Bedingungen kann mein Körper seine eigenen Prozesse optimal auszuführen?“
Wasser als Teil eines größeren Zusammenhangs
Die Hydroxypathie betrachtet deshalb nicht ein einzelnes Wasser oder ein einziges Produkt, es betrachtet viel mehr den gesamten Organismus als Zusammenspiel:
- Wasser sowie Wasserstruktur
- Säure-Base-Regulation
- Stoffwechsel
- Zellmilieu
- Elektrischen bzw. elektrochemischen Eigenschaften
- Und den Bedingungen, unter denen biologische Prozesse stattfinden.
Im ersten Buch der Hydroxypathie entsprechend als ein Verfahren beschrieben, dass Stoffwechselveränderungen und das physiologische Säure-Base-Milieu in den Mittelpunkt stellt.
Anolyth und Katholyt sind innerhalb dieses Konzepts die beiden unterschiedlichen Pole, anhand derer diese Zusammenhänge anschaulich gemacht werden können.
Ein neuer Blick auf das Thema Gesundheit – gesundes Leben
Eventuell ist genau das der Interessanteste Gedanke der Hydroxypathie.
Gesundheit lässt sich nicht ausschließlich auf einzelne Nährstoffe, Vitamine oder Mineralstoffe reduzieren.
Unser Körper ist ein komplexes System, in welchem unzählige Prozesse gleichzeitig ablaufen. Wasser ist dabei ein wesentliches Medium für chemische Reaktionen, Transport und Regulation.
Hydroxypathie lädt dazu ein, diesen Zusammenhang aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten:
Nicht nur fragen, was wir unserem Körper zuführen – sondern auch, welche Umgebung (Milieu) wir ihm zur Verfügung stellen können.
Anolyth und Katholyt stehen innerhalb dieses Denkmodells für zwei unterschiedliche Seiten derselben elektronischen Grundlage.
Und genau dieses Zusammenspiel macht den Kern des Konzepts der Hydroxypathie aus.
Hydroxypathie bezieht sich vor allem auf:
- Wasser verstehen
- Milieu verstehen
- Regulation verstehen
- Und den Menschen als komplexes Ganzes betrachten
Grundlage für Ihre Gesundheit ist die Hydroxypathie!
Was bedeutet das Wort Hydroxypathie?
Es besteht aus vier Wortstämmen:
Hydrogenium — der Wasserstoff [H+]
Oxygenium — der Sauerstoff [O- -]
Hydroxid — Hydroxidion [OH-]
-pathie — krankmachend
Chronologie zur Hydroxypathie und ihrer Geschichte
- 2001–2002 Erstkontakt mit nicht stabilem H+ — Wasser. Forschung und Weiterentwicklung zu einem verkaufsfertigen Produkt. Weitere Forschungen und Überlegungen zum OH- — Wasser. Übertragung der Theorien von anerkannten Wissenschaftlern, dass der Stoffwechsel über Ionenkanäle mit unterschiedlichen Spannungen stattfindet.
- 2003 Das erste Produkt wird auf den Markt gebracht – belaVet (H+-Wasser) für Tiere – durch bela International. Bela steht für: bio energetic liquid activation. Weitere Produkte wie belaDerm, belaDes, belaTropfen, belaOPC und belaMumijo folgten. Ende 2003 folgte auch der basische Teil, belaPlus (OH-- Wasser) in der 0,5 Liter Apothekerflasche zur Zellentsäuerung. Der Grundstein zur Hydroxypathie wurde gelegt.
- 2004 Ronald Fischer und Dr. Lutz Kiefer versuchten den „Geschmack“ des basischen Wassers zu verändern. Mit verschiedenen Säften wurde experimentiert. Bis man schließlich zur Einsicht kam, dass der „Geschmack“ des Wassers nicht verändern werden darf, da er die Dysbalance des Säure-Basen-Haushalts widerspiegelt. Hierzu wurde an Probanden „Geschmackstests“ mit bereits verifizierten Diagnosen durchgeführt und eine empirische Studie erstellt.
- 2005 Die ersten Regulationskuren, in Verbindung mit Zeolith, werden auf den Markt gebracht. belaPlus wird in 0,5 Liter Henkelfaschen abgefüllt.
- 2006 belaPlus wird nun in einer „blauen“ 750 ml runden Flasche abgefüllt. Das Blau wird unbeabsichtigt zum Markenzeichen des Produktes werden.
- 2007 Die Zell-Ampel, zur Darstellung der Stoffwechselregulation in und an der Zelle, wird herausgebracht.
- 2008 SanaCare Ltd. übernimmt die Herstellung und den Vertrieb. Die Produktreihe wird auf „Sana“ umgestellt. Einzig belaVet bleibt für den Veterinärbereich in seiner Urform von bela International erhalten. Ein weiteres Erfolgsprodukt erblickt das Licht der Welt, SanaTranquilact. Nachweis der Regulation des Säure-Basen-Haushalts durch die prefit Fitnessanalyse.
- 2009 Zum ersten Mal kommt SanaCid (H+-Wasser) für die innere Anwendung zum Einsatz. Somit findet eine Trennung zwischen SanaDerm zur rein äußerlichen und SanaCid zur innerlichen Verwendung statt. Das OH- — Wasser wird in der markanten „blauen“ eckigen Flasche“ mit 750 ml abgefüllt.
- 2010 Eine Erweiterung von SanaPlus wird angeboten, SanaPlus Surya. Das OH- — Wasser, informiert mit den Schüsslersalzen, um diese gezielt an ihren Einsatzort zu bringen.
- 2011 SanaPlus wird in SanaCare´s Basenkonzentrat umbenannt.
- 2012 SanaCare´s Basenkonzentrat wird bis heute in der 0,5 bzw. 1 Literflasche abgefüllt. Die Flasche mit dem unverwechselbaren blau wird eigens für uns gefertigt.
- 2013 Die Wortmarke Hydroxypathie wird über das Marken- und Patentamt angemeldet und geschützt.
- 2014 Weitere sinnvolle Nahrungsergänzungen – aus eigenen Rezepturen — wie z. B. SanaCollagen werden in die Produktpalette mit aufgenommen.
- 2015 Trennung der Bereiche Entwicklung, Herstellung und Distribution durch SanaCare vom Vertrieb. Der Vertrieb des hexagonalen Wassers sowie der Produkte rund um die Hydroxypathie wird seit August 2015 von der OrthoCell AG übernommen. SanaCare´s Basenkonzentrat heißt vereinfacht SanaBasenkonzentrat.
- 2016 Entdeckung des SanaQuanten durch die Dunkelfeldmikroskopie. Dadurch der fachliche Nachweis für die Hexagonalität des Wassers. Erscheinung des 1. Buchs über die Hydroxypathie, „Auf dem Weg zum bioverfügbaren Menschen“. Erläuterung der hexagonalen Struktur des Wassers und seiner Eigenschaften auf den Organismus.
- 2017 Das erste eigene Medizinprodukt, SanaMin, kommt auf den Markt. Das 2. Buch „Mein Handbuch zur Hydroxypathie“ wird durch den Regenesa Verlag veröffentlicht.
- 2018 SanaMin kommt nun auch in Pulverform als Medizinprodukt auf den Markt.
- 2019 Der Veterinärbereich wird erweitert um die „alten“ Marken belaPlus und belaMin.
- 2019 Hitzetest mit SanaBasenkonzentrat und SanaCid. Die Produkte werden der direkten Sonneneinstralung ausgesetzt. Die Temperatur der Produkte steigt auf über 50 Grad. Nachdem die Produkte wieder herabgekühlt sind, Raumtemperatur 25 Grad, werden die Paramater bestimmt und die hexagonale Struktur überprüft. Die Messwerte sind alle im grünen Bereich und unter dem Mikroskop ist weiterhin die hexagonale Struktur enthalten. Somit können wir sagen, dass weder Hitze noch direkte Sonneneinstrahlung unsere Produkte beeinflussen.
